Projektstart Herbst 2020: Erbsenpicker

Gmües direkt vo öisem Fäld

Wir haben es getestet und es hat funktioniert: In unserer dreijährigen Testphase haben wir mit ca. 60 Mitgliedern gemeinsam Gemüse angebaut und bereits einige wichtige Projekte realisiert. Nun benötigen wir deine Unterstützung, um im September 2020 die Erntesaison vorzubereiten. Wenn wir bis dahin die benötigten 240 Mitglieder sind, können im darauffolgenden Jahr wieder alle Mitglieder vollumfänglich profitieren. Der Mitgliedsbeitrag beträgt CHF 80.- pro Jahr, zusätzlich zum einmaligen Erwerb eines Anteilsscheins in Höhe von CHF 100.-

 

Wer ausserdem gern einen Ernteanteil, also in der Erntesaison jede Woche frisches Gemüse beziehen möchte, zahlt pro Ernteanteil CHF 500.- pro Jahr und leistet 5 Arbeitseinsätze auf unserem Produktionsfeld in Sünikon im Wehntal. 

 

60 Mitglieder sind bereits dabei. Machst du auch mit?

 

Komm einfach vorbei!

 «Am Zwölfi» beim Naturspielplatz am Erbseneck 

An unserem Naturspielplatz am Erbseneck findet jeden Monat unsere Veranstaltung «Am Zwölfi» statt, mit Tee am Feuer und mit kleinem Ritual, also Lieder oder Geschichten für Kinder. Ihr könnt dabei ganz unverbindlich mehr über den Verein erfahren, eure Fragen stellen, oder natürlich einfach verweilen und geniessen! «Am Zwölfi» ist für alle Mitglieder und interessierte Personen offen. Hier findet ihr die aktuellen Termine. "Am Zwölfi" findet voraussichtlich ab Mitte Juni wieder statt, wenn die Sicherheitsmassnahmen zum Schutz vor der Ausbreitung des Corona-Virus aufgehoben werden konnten. 

 

Flexible Möglichkeiten der Partizipation

Ernteanteile und viel mehr

Wenn dir unsere Idee gefällt, du aber z.B. einen eigenen Garten und daher keinen Bedarf für Gemüse hast, kannst du uns einfach mit einem Jahresbeitrag in Höhe von CHF 80.- unterstützen. Als Vereinsmitglied hast du Zugang zu unseren vielfältigen Veranstaltungen im Wehntal und zum Naturspielplatz am Erbseneck. Du kannst dich an bestehenden Projekten beteiligen und den Raum für eigene Ideen nutzen. Wer möchte, erwirbt zudem einen Ernteanteil, leistet Einsätze auf unserem Produktionsfeld und erhält dafür von Mai bis Weihnachten frisches, saisonales Gemüse in Demeter-Qualität direkt von unserem Feld. Genauso ist es möglich, ein Eierkörbli und/oder Milchprodukte von unserem Demeter-Partnerhof zu erhalten.

 

Du möchtest noch mehr wissen?

Über die Biodiversität und den Mensch in der Landschaft

Wir wollen unser eigenes Gemüse anpflanzen und ernten – biologisch, ökologisch und gesund. In einem reichhaltigen, frischen Gemüsekorb steckt viel Arbeit, Wissen, Sorgfalt und Geduld.  

Gross und Klein, Jung und Alt alle sind sie dabei, wenn es darum geht die Kartoffeln zu legen, das Salatbeet zu jäten, die Bohnen zu rupfen oder die Tomaten anzubinden. So teilen wir uns die Arbeiten im Folientunnel, auf dem Feld oder beim Bereitstellen des Erntekorbs. Diesen können wir von Mai bis Weihnachten jede Woche, je nach Saison und Grösse der Ernte, im Depot abholen. 

 

Wir lernen sorgsam mit den Pflanzen und den Ressourcen umzugehen. Wir wissen, was es heisst, wenn Wasser knapp ist und das Feld gezielt und mit wenig Wasser gegossen werden muss. Nebst dem Vermitteln von Wissen zum Thema biologisch-dynamische Landwirtschaft und dem Ablauf im Gemüseanbau, entdecken wir neue, alte Methoden zur Verarbeitung und Haltbarmachung der verschiedenen Sorten (z.B. das Einlegen von Sauerkraut oder Dörren von Bohnen).

  

Vor gut einem Jahr haben wir selber Hühner (Appenzeller Barthühner) grossgezogen. Damit runden wir den Kreislauf der biologisch-dynamischen Landwirtschaft als Demeter-Betrieb in Umstellung ab. Die Hühner helfen uns auf dem Feld zur Schädlingsbekämpfung, produzieren wertvollen Mist und legen inzwischen reichlich Eier.

 

Was einmal als Hobby angefangen hat, ist heute eine anspruchsvolle Aufgabe. Wir haben zwei Fachkräfte angestellt, welche die Mitglieder anleiten, und uns durch das Jahr führen. Der jüngsten Generation geben wir so ein Verständnis für die nachhaltige Lebensmittelproduktion mit. Der Verein Erbsenpicker leistet somit in solidarischer Landwirtschaft einen regionalen Beitrag zur Selbstversorgung und -verantwortung.